Halt.d. sachs.Bischöfc. Thätigk. Abt Dictgcr'sv. St. Georgen. B.Wido v.Cur. ZgZ
Kloster zu Amtenhausen, in einem Seitenthal der oberen Donau,in das Leben. Jenseits des Rheines wurde im oberen Elsaß dasNonnenkloster des heiligen Marcus, bei Gebweiler, wieder auf-gerichtet und ebenso das Mönchskloster Hugshofen, im StraßburgerSprengel, aus dem Verfall neu gestaltet. Unmittelbar unterSt. Georgen stellte Graf Folmar das im Metzer Sprengel auf demvon ihm geschenkten Boden durch Dietger gegründete Kloster Lixheim,in dem er selbst nachher das Mönchsgewand annahm. So griffder Ruf mit der Thätigkeit des Abtes weit hinaus, und wenn erauch anfangs noch mit Heinrich V. sich in Verbindung gehaltenhatte, so ist unzweifelhaft nach der Aufstellung der kirchlichen Ur-theile gegen den Kaiser St. Georgen eine Stätte von Anknüpfungenzu seiner Bekämpfung geworden^).
Als eine besonders starke Stütze des päpstlichen Anhangs konnteaber vorzüglich auch Bischof Wido von Cur betrachtet werden,dessen Beziehungen zu Paschalis II. aus den erhaltenen Stücken einesBriefwechsels klar zu Tage treten. Wido durfte es wagen, dieSache eines vom Kaiser investirten Bischofs — des Udalrich vonConstanz —, trotz dieses Umstandes, dem Papste zu empfehlen, undals er in einer anderen Angelegenheit, in jenem Streite zwischenBischof Rudolf von Basel und dem Abte Gerold von Pfävers, sichzu weit für den Bischof eingelassen hatte, wurde ihm kein aus-drücklicher Tadel ertheilt, sondern nur eine allgemein gehaltene Er-
Das; Abt Bruno von Hirsau nicht in wesentlicherer Weise für dieVerbreitung der Hirsauer Anregungen in Betracht kommen konnte, zeigen dieAeußerungen in seiner Charakteristik durch den Coäex Ilireaugisimia, c. 6:mitie st timicluv domo erst et ex ip8a natura man8uetu8. Corpore guiäemimdsoillie tuit; 8sel propter kratrm amieorumgus eudeiäium eum guam maximeeligers Muäuerunt . . . Xam Ir-ter siu8 vir potens erat intsr Lusvigenas,cle quorum stirpo äoseenäsrat (vergl. P. Fr. Stalin, Geschichte Württembergs,I. 871, daß dieser Bruder Konrad von Beutelsbach, um 1083 Erbauer der BurgWürttemberg, war) . . . (jus clieponenela in movaeterio erant, inaxiins persubliitorum inclustriam geredantur. Xam ponckera eeeularium negoeiorumdomo guistrm aniino terre non potsrat (88. XIV, 258 u. 259). Ueber AbtDietger vergl. schon Bd. IV, S. 255 u. 256, sowie Giseke, Die Hirschauerwährend des Jnvestiturstreiies, 154ff., und P. Brennecke, Leben und Wirkendes heiligen Theoger (Hallenser Dissert., 1873). In der Vita s. Ddsogeri desAbtes Erbo von Prüfening (88. XII, 450—479) kommt besonders — Cid. I, c. 28 —der Abschnitt in Betracht, wo von Dietgcr's über St. Georgen hinausgehcnderThätigkeit die Rede ist: guot monastsria vel nova tduäaverit, vel sain praela-toruin negligentia seu ipsa teinporum vetustate eollapea in statuin pristinumDomino eooperants provexerit, woran sich die Aufzählung dieser Klöster an-schlicßt; o. 29 fährt fort: dlrat ei sollieituäo ao ingsns stuclium, acl eontsmptumssculi vsrdo et exemplo ineitars üäeles, ita nt pro exdortanelis aä supsrnailssicleria animadus Iratrsa religio 808 eireumguague clirigsret, eicgus ex utrius-gue Sexus et aetatie dominidus psrkeetam Domino pleleem pararet (ete.)(462 u. 468) Wegen Lixheim vergl. ob. S. 75 in n. 2. Giseke, I. e., 160,macht auf die Stelle in e. 20 der Vita aufmerksam: Xee latent regem, Ddeo-gerum, ex eiu8 mini8terialibu8 oriunckum, 8Sgregatum lange a eon8ortiodominum daditars in eremo cum de8tii8 terrae (etc.) (458), zum Beweise, daßBeziehungen auch zu Heinrich V. vorher bestanden haben müssen (vergl. auchHcinrich's V. Urkunden für St. Georgen von 1108 und 1112, ob. S. 75 u. 256).