um zu genießen, zu lieben, zu schwärmen! Was solltedie Gesellschaft der Jugend seyn, als das Vergnügen?
— Und die Gabe der ewigen Jugend kann mein werdennoch in dieser Stunde! Was will jenes Verbot Mejnours?ist es nicht von derselben Art, wie seine ungroßmüthigeZurückhaltung in Betreff selbst der geringfügigsten Ge-heimnisse der Chemie, oder der Zahlen seiner Kabbala,
— wo er mich nöthigt, alle mühseligen Geschäfte zu besor-gen , und mir doch die Einsicht in das krönende Resultatvorenthält. Ohne Zweifel wird er mir nach seiner Rück-kehr wieder zeigen, daß das große Geheimniß erreichtund gewonnen werden kann; aber mir immer noch weh-ren , es zu gewinnen. Ist es nicht, als wollte er meineJugend zum beständigen Sklaven seines Alters machen?mich ganz von sich abhängig machen? mich an einen Ta-gelöhnersdienst ketten durch beständige Aufregung, durchWißbegier und den Anblick der Früchte, die er aufhängt,wo mein Mund sie nicht erreichen kann?" Solche undmanche noch bitterere Gedanken beunruhigten und reiztenihn. Erhitzt vom Wein — erhitzt von der wilden Lustbar-keit, von welcher er her kam, konnte er nicht schlafen.Das Bild des entsetzlichen Alters, dem ihn die Zeit, wenner sie nicht überwand, entgegensühren mußte, befeuertenoch die Lebhaftigkeit seines Verlangens nach der glänzen-den, unvergänglichen Jugend, die er Zanoni zuschrieb.Das Verbot diente nur, den Geist des Trotzes und Miß-trauens in ihm zu erwecken. Der wiederauflebende Tag,
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