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4 (1842)
Entstehung
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durch den uuendlichen Raum funkeln wie die Schaumbla-sen eines uferlosen Meeres, nur die hübschen Lichter, dienützlichen Fackeln, welche der Vorsehung gefallen habeanzuzünden, zu keinem andern Zweck, als um dem Men-schen die Nacht angenehmer zu mache». Die Astronomiehat diese Täuschung der menschlichen Eitelkeit berichtigt;und der Mensch gesteht jetzt mit Widerstreben zu, daß dieSterne Welten sind, größer und herrlicher als die sei-nige, daß die Erde, ans der er herumkrabbelt, ein kaumsichtbarer Punkt ist auf der Ungeheuern Karte der Schö-pfung. Aber im Kleinen wie im Großen strömt Gott dasLeben gleich verschwenderisch aus. Der Wanderer stehthinanfzum Baume, und bildet sich ein, seine Zweige setzen:dazu bestimmt, ihm vor der Sommersonne Schatten zu.gewähren, oder Brennstoff in der Kälte des Winters.Aber in jedem Blatt auf diesen Zweigen hat der Schöpfereine Welt geschaffen; cs wimmelt von unzählbaren Thier-geschlechtern. Jeder Tropfen Wasser in jenem Teich isteine Kugel, bevölkerter als ein Königreich es mit Men-schen ist. Ueberall daher in diesem unermeßlichen Planebringt die Wissenschaft neues Leben zu Tage. Das Lebenist das Eine, allverbreitete Prinzip, und selbst das Wesen,das zu sterben und zu vermodern scheint, erzeugt neuesLeben und geht in neue Formen der Materie über. Dahernach augenfälliger Analogie zu schließen wenn jedesBlatt, jeder Tropfen Wassers, nicht minder als jenerStern, eine bewohnbare und athmende Welt ist ja»wenn der Mensch selbst eine Welt ist für andre Leben, und