hastig, an so viel Math erkennt man endlich den ächtenJünger." Dann fuhr er laut fort: „Sey es so; des Men-schen erste Einweihung besteht in Verzückung undTaumel. Mit Träumen beginnt alles menschliche Wis-sen ; in Träumen schwingt sich über unermeßlichen Raumdie erste schwache Brücke zwischen Geist und Geist — die-serWelt, und jenen Welten! Betrachtet fest und stet jenenStern dort!"
Glyndon gehorchte, und Mejnour zog sich in dasZimmer zurück, aus welchem dann langsam ein DampfherauSqnoll, etwas blässer und von schwächerem Geruchals derjenige, der beinahe seinem Leibe tödtlich gewordenwäre. Dieser dagegen verbreitete, wie er sich um ihnherum schlängelte, und daun in dünnen Streifen in dieLust hin schmolz, einen erfrischenden, gesunden Wohl-geruch. Er hielt noch immer sein Auge auf den Sterngeheftet, und der Stern schien allmälig seinen Blick an-zuziehen und zu beherrschen. Eine Art Ermattung ergriffsodann seinen Körper, doch ohne, wie ihn däuchte, sichdem Geiste mitzutheilen; und wie ihn diese beschlich,fühlte er seine Schläfe mit einer flüchtigen, geistigenEssenz besprengen. In demselben Augenblick schüttelteein leichtes Zittern seine Glieder und bebte durch seineAdern. Die Mattigkeit nahm zu — doch immer noch warsein Auge auf den Stern geheftet; und jetzt schien seinlichter Ring sich zu dehnen und auszubreiten. Allmäligwurde sein Licht immer milderund klarer; weiterund stär-ker sich ausbreitend überstromte eS den ganzen Raum —