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ziemt kam» dem ruhig und friedlich nach dem Guten Stre-benden."
„Wahr," sagte Mejnour mit einem eisige» Lächeln;„das muß immer der Jrrthum jener Philosophen sehn,welche sich gerne mit dem wirklichen Leben der Menschen-kinder einließen. Ihr könnt nicht den Einen dienen, ohneden Andern zu schaden; Ihr könnt nicht die Guten schützen,ohne die Bösen zu bekriegen; und wenn Ihr die Fehler-haften zu bessern wünscht, ha! so müßt Ihr Euch hernn-tcrgeben und selbst mit den Fehlerhaften leben, um ihreFehler kennen zu lernen. Eben das sagt auch Paracelsus,ein großer Mann, obwohl er oft Unrecht hat. " MeineThvrheit ist dieß nicht; ich lebe in der Erkenntniß — ichhabe kein Leben unter den Menschen."
Ein ander Mal befragte Glhndon den Mystiker überdie Beschaffenheit jener Vereinigung oder Brüderschaft,von welcher Zanvni einmal gesprochen.
„Ich glaube mich nicht zu irren," sagte er, „wennich vermuthe, daß Ihr und er Euch als Brüder desNosen-kreuzeS bekennt?"
„Bildet Ihr Euch ein," antwortete Mejnonr, „daßes keine mystische, feierliche Verbindungen von Männer»gegeben, welche dieselben Zwecke durch dieselben Mittelanstrebtcn, ehe die Araber von DamuS, im Jahr 1378,einem reisenden Deutschen die Geheimnisse mittheilten,
* Es ist ebenso »othwendig, bas Böse zu kenne», als das Gntc,denn Wer kann wissen, was gnt ist, ohne zu wissen, was böseist? kaiacelsus cke slal. Iler. Lik. III.