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der, mit der Bildung, auch noch die Gefühle und Sym-pathien seiner Gattung behalten hat.
Einmal wagte Glyndon, als er den Ton der äußer-sten Gleichgültigkeit bemerkte, womit er von jenen Wech-seln auf der Oberfläche der Erde sprach, von welchen erZeuge gewesen zu seyn behauptete, sich gegen ihn zu äußern,über den Unterschied, der ihm ausgefallen war.
»Es ist wahr," sagte Mejnour kalt, „mein Lebenist ein Leben der Beschauung — das Zanoni's ist ein Le-ben des Genusses; wenn ich das Kraut pflücke, denke ichnur an seinen Gebrauch; Zanoni wird stehen bleiben, seineSchönheiten zu bewundern."
„Und Zhr haltet Euer Daseyn für das höhere underhabenere?"
„Nein. Sein Leben ist das der Jugend — das mei-nige das des Alters. Wir-Haben verschiedene Kräfte undVermöge» in uns ausgebildet. Jeder besitzt Kräfte, nachwelchen der Andere nicht streben kann. Die mit ihm inVerkehr treten, leben besser — die sich mir anschließen,wissen Mehr."
„Ich habe wirklich gehört," versetzte Glyndon, „daßman bemerkt hat, wie seine Genossen in Neapel seitihrem Umgang mit Zanoni ein reineres und edleres Lebenführten; aber waren es nicht im besten Falle sonderbareGesellschafter für einen Weisen? Und dann auch die fürch-terliche Macht, die er willkürlich auSübt, wie bei dem
Tod des Fürsten von-, und dem des Grafen Ughelli,
Bulwer'S Romane. X6VIII. 4