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sein Ton verriethen. „Nun wohl, wir dürfen nicht all-zuernst in die Vergangenheit zurückschauen — der Son-nenschein darauf treibt Einem das Wasser ins Auge. DerTag unserer Hochzeit war festgesetzt — er kam heran.Am Abend vor dem bestimmten Tage gingen Clara, ihreMutter, ihre kleine Schwester und ich am Hafen spazie-ren , und wie wir aufs Meer hinaussahen, erzählte ichihnen alte Ammcnmährchen von Mecrfräulein und Meer-schlangen, als ein Franzose mit rothem Gesicht und einerFlaschennase sich derb vor mich hinpflanzte, seine Brillesehr bedächtlich ans seinen Rüffel setzte, und laut schrie :8aere mNIo tonneri os ! das ist der verdammte Seeräu-ber, der die Niobe enterte!"
„Bleibt mir weg mit Euren Späffen," sagte ich mild.'Ho, ho!' sagte er, 'ich kann mich unmöglich irren;Hülfe da!' und er faßte mich am Kragen. Ich antwor-tete, wie Ihr Euch denken könnt, damit, daß ich ihn indie Gosse legte; aber das half Nichts. Der französischeKapitän hatte einen französischen Lieutenant hinter sich,der ein ebenso gutes Gedächtnis! hatte, wie sein Oberer.Ein Volkshausen versammelte sich: andere Matrosen ka-men herbei, ich zog den Kürzer». Ich schlief die Nachtim Gefängniß, und wenige Wochen nachher wurde ichauf die Galeeren gesandt. Man schonte meines Lebens,weil der alte Franzose so artig war zu erklären, daß ichmeiner Mannschaft geboten, des seinigcn zu schonen.Ihr könnt leicht glauben, daß das Ruder und die Kettenicht nach meinein Geschmack waren. Ich entstoh mit zwei