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die einzigen Lebenszeichen; keinem menschlichen Wesen be-gegnete inan — keine Hütte war sichtbar. In seinen glü-henden und ernsten Gedanken ganz verloren, setzte derjunge Mann seine Reise fort, bis die Sonne ihre Mit-tagshitze ergossen hatte, und ein Lüftchen, welches dennahenden Abend verkündete, von dem ungesehenen Meerher sich erhob, das in weiter Ferne zu seiner Rechten lag.Jetzt zeigte ihm eine Wendung der Straße eines jener lan-gen, öden, traurigen Dörfer, die man im Innern desneapolitanischen Gebietes findet; und jetzt näherte er sicheiner kleinen Kapelle auf der einen Seite der Straße miteinem grell gemalten Bild der Jungfrau in der offenenNische. Um diese Stelle, die, im Herzen eines christlichenLandes, noch das Gepräge der alten Idolatrie bewahrte,(denn gerade so waren die Kapellen, die im heidnischenZeitalter den Dämouen-Heiligen der Mythologie geweihtwaren,) hatten sich sechs bis sieben unglückliche und schmu-tzige Elende versammelt, welche der Fluch der Aussatzesvon der Menschheit ausgesondert hatte. Sie erhoben eingellendes Geschrei, als sie ihre geisterhaften Gesichter nachdem Reiter hin wandten; und ohne sich von der Stelle zurühren, streckten sie ihre magern, gelben Arme aus, undflehten um ein Almosen im Namen der barmherzigen Mut-ter! Glyndon warfihnen hastig einige kleine Münzen hin,und sein Gesicht abwendend, gab er seinem Pferde dieSporen und hemmte dessen Schritt nicht, bis er in dasDorf kam. Auf beiden Seiten der engen und schmutzigenStraße bildeten trotzige und hohläugige Gestalten — die