Druckschrift 
4 (1842)
Entstehung
Seite
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Macht, die über mir waltet, drängt mich vorwärts; ichkann ihrem Einfluß nicht widerstehen. Ich will bis ansEnde vorschreiten auf der wunderbaren Laufbahn, dieich betreten habe. Denkt nicht mehr an mich. Folgt Ihrselbst dem Rathe, den Ihr mir gegeben, und seyd glück-lich!«

Das ist Wahnsinn,« sagte Mervale;Eure Ge-sundheit leidet schon; Ihr seyd so verändert, ich würdeEuch kaum mehr erkennen. Kommt; ich habe schon EurenNamen in meinen Paß eintragcn lassen; in einer Stundebin ich fort, und Ihr, ein Knabe, wie Ihr seyd, werdetohne einen Freund Zurückbleiben, den Täuschungen Eurereigenen Phantasie und den Machinationen dieses gewis-senlosen Gauklers überlassen.«

Genug!« sagte Glyndon kalt;Ihr hörtaufeineinflußreicher Rathgeber zu seyn, wenn Ihr Eure Vorur-theile so sehr durchscheinen laßt. Ich habe schon reichlicheBeweise gehabt,« fuhr der Engländer fort, und seinebleiche Wange wurde noch blässer,von der Macht diesesMenschen, wenn er ein Mensch ist, woran ich manch-mal zweifle und es komme nun Leben oder Tod, ichtrete nicht zurück von den Pfaden, die mich anlocken.Lebt wohl, Mervale, wenn wir uns nicht mehr sehen, wenn Ihr an den Orten, wo wir einst unsre fröhlicheJugend verlebten, hört, daß Clarence Glyndon den letztenSchlummer an den Küste» von Neapel, oder unter jenenfernen Bergen schläft, so sagt den Freunden unsrer Ju-gend: er starb einen ehrenhaften Tod, wie tausend Mär-