Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
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Armer Gawtrep!" sagte er, den Leinwandbeutelmit Gold zurückschiebend, der ihm hingeboten wurde,Ihrsollt nicht in die weite Welt gehen mit dem Vewußtsehn,daß der Waise, den ihr genährt und gepflegt, mit EuremGeld in der Tasche Euch verlassen in darbendem Mangel.Da Ihr mich wieder versichert, daß Ihr kein Verbrechenbegangen, erinnert Ihr mich auch wieder, daß die Dank-barkeit kein Recht hat streng zu seyn gegen das Thun unddie Verirrungen des WohlthäterS. Wenn Ihr Euch nichtmit der Gesellschaft vertragt was hat denn die Gesell-schaft für mich gethan? Nein, ich will Euch nicht ver-lassen in der Widerwärtigkeit, das Glück hat Euch einmalfallen lassen! Muth denn, und ihm wieder nach!"

Diese letzten Worte hatte Morton, indem er vom Bettanfsprang, mit solcher Herzlichkeit und Heiterkeit gespro-chen, daß Gawtrey, der wirklich an seinem Geschick ver-zweifelt hatte, wieder Muth faßte.

Gut," sagte er,ich kann den einzigen Freund dermir geblieben, nicht znrückweisen, und so lang ich lebe-Aber ich will keine Betheurungen Vorbringen. Rasch denn,unser Gepäck ist schon fort, und ich höre Birnie den Nück-zugömarsch der Spitzbuben brummen."

Mortons Toilette war bald vollendet, und die dreiGenossen sagten dem Bureau Lebewohl.

Birnie, schweigsam und undurchdringlich wie immer,ging ein Wenig voraus als Führer. Sie kamen endlichan dem Laden eines Schlossers an, in einer Gaffe nahe beikarte 8t. venis. Der Schlosser selbst, ein großer, grimmig