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mit benachbarten Königen; bisweilen jagte ich dengeflekten Pardel dnrch die tiefe Nacht orientalischerWälder; mein Leben war zugleich heldenhaft nndprächtig. Doch über all Das ging die Geschichtemeiner Liebe! Es kam mir vor, als stellten sichmir tausend Schwierigkeiten in den Weg um inden Best; der Geliebten zu gelangen Viel warender Felsen die ich zu erklimmen, der Kämpfe die ichzu bestehen , der Burgen die' ich zu stürmen hatte,um sie als Braut davon zu tragen. Endlich aber,"fuhr der Schwärmer fort, „ist sie gewonnen, ist siemein! Inder bunten Welt die ich Nachts besuche,geht die Zeit nicht so langsam wie in der wirklichen,und eine Stunde kann dort so viel thun, als hierein Jahr. Diese Kontinuität der Existenz, diesean einander hängende Reihe von Gesichten, die vondem' zerrissenen Durcheinander in den Träumenanderer Menschen so verschieden sind, besängtmich oft mit seltsamen, unheimlichen Gedanken. -Wie, wenn dieser herrliche Schlaf das wirkliche Lebenund dieses dumpfe Wachen eigentlich die Ruhe wäre?Warum nicht? Was ist im einen der Wirklichkeitangemessener als im andern? Und im ersten, Habich alle Wonnen, die zu empfinden ich fähig bin,beisammen. In dieser Tagswelt such ich keine Freude,— knüpfe keine Bande; schmause, liebe, crlnstigemich nicht — ich harre blos auf die Stunde wo ichwieder in mein Königreich eintrcten und mein er-neuertes Entzüken an der Brust meines geliebten