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«Jnrük in Deine Nackt, lügnerischer Lncifer,der Thron Deines Brnders ist wieder eingenom-men !"
Und siehe! während der Erzengel sprach, er-bliktcn die Sterne einen jnngen, stralendcn Fremd-ling auf dem Thron des irrenden Sterns, und seinAntliz war so mild, daß das sckwächste Menschen-aug unverlezt ans seinen Glanz hätte schaue» kön-nen; nur der dunkle Feind allein wurde durch dieGlorie geblendet, und mit einem Zornruf, der dieflammenden Pfeiler des Weltalls erschütterte, sanker zurük in das Dunkel.
Da ertönte fernher, süß aus den unsichtba-ren Hallen die Stimme Gottes:
„Siehe! auf dem Thron des unzufriedenenSternes sizt der Stern der Hoffnung, und Der,welcher den Menschen die Religio» der Furcht ein-hauchte, hat zum Nachfolger Den, welcher die Erdedie Religion der Liebe lehren wird."
Und auf ewig weilt der Stern der Furcht be-Lucifer und der Stern der Liebe wacht am Himmel!