die Sterne als de» schnödesten aller Menschenfreveleiue Verhöhnung ihrer Diener und Boten ansehe».Ihr Alle kennt das Leben Moronis, den Ihr denSeher genant habt. Keinem Menschen und keinemThier thut er ein Leid; er lebt einsam, und fernvon den wilden Freuden des Kriegerstamines ver-ehrt er in Furcht und Demuth die Mächte der Nacht.Deshalb vermag er Euch von der kommenden Ge-fahr zu unterrichten — deshalb vermag er Euch vomFeind zu retten. Deshalb sind Eure Jäger schnellund Eure Krieger kühn, und deshalb bringen EuchEure Herden Junge und die Erde ihre Früchre. Wasverlangt Ihr zu hören? Wisset, Männer von Oese,man hat meinem Leben Schlingen gelegt und essind Solche unter Euch die das Schwert geschärfthaben für die Brust, die nur mir Liebe für EuchAlle erfüllt ist. Darum haben die strengen Herrscherdes Himmels dem Strom seine Bande gelöst, —darum bedroht Euch dieses Uebel. Und nicht eherwird es vorübergehen, bis Die, welche die Grubegegraben haben für den Diener der Sterne, selbstin derselben begraben sind."
Da blikten. erhellt vom rothen Fakclschein, dieGesichter der Männer wild und drohend, und zehn-tausend Stimmen riefen: „Neune sie, die sich ver-schworen haben gegen Dein Leben, heiliger Seher,und Glied für Glied sollen sie zerrissen werden."
Und Morven wandte sich und sie bemerkten,daß er bitterlich weinte; und er sprach: