Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
Seite
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kündiget hast, also fleh ich Dich an dem Volk einZeichen zn geben, das; es Den zum König küre, wel-chen die Götter der Nacht lieben."" Da säuselt«eine leise Stimme, süßer als das Saitcnspiel derBarden, durch die Stille:Deine Liebe zn Dei-nem Volk ist den Sternen der Nacht angenehm.Geh denn, Sohn Osla's, und trit zn der Wahl-rersamlnng der Obersten nnd des Volks, und sagihnen sie sollen Dich nicht verachten, weil Du zulangsam für die Jagd und wenig bekant im Kriegbist; denn für all Das gaben Dir die SterneWeisheit zum Ersaz. Sage dem Volk, daß wiedie Alten des Rathes ihre Weisungen dem Flugder Vögel entnehmen, also soll ihnen durch Vögcl-flug ein Zeichen werden, und hicnach sollen sie ih-ren König erwälen. Denn, spricht der Stern derNacht, die Vögel sind Kinder der Winde; sie zie-hen hin und her im Meer der Luft und besuchendie Wolken, welche Dienerinnen der Götter sind.Und ihr Sang ist nur die zerstükte Melodie, die sieden Harfen dort oben entnehmen. Sind sie nicktBosten des Sturms? Wisset Ihr nickt noch eh derStrom gegen das Ufer gischt und der Regen herab-fällt am Klageruf der Vögel und ihren nieder»Kreisen über dem Boden, daß ein Ungewitter in derNäh« ist? Daher achtet Ihr mit Recht die Kinderder Luft seien die geeigneten Mittler zwischenden Söhnen der Menschen und de» Herren derWelt droben. Sage also dem Volk nnd den Ober-