Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
Seite
43
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4 -

Orna,weshalb zittert Deine Lippe? und warumwendest Dn Dein Gesteht ab?

Ist der Wald nicht schön; lvkt er uns nichtweiter und weiter, meine Schwester?"

Ur.d wozu sind diese Steine gehäuft?"

Laß Andere antworten, ich häufte sie nicht."

Dn zitterst, Bruder, wir wollen umkehren."

Nicht doch! bei den Steinen dort liegt einVogel, de» mein Speer heut durchbort hat; einVogel oon schönem Gefieder, den ich für Dich tödtctc."

Wir sind bei dem Steinhaufen; wo hast Duden Vogel hiugelegt?"

Hierhin!" rief Seiror und faste das Mädchenin die Arme, warf sie auf den rauhen 'Altar undzog sein Schwert, ihr das Herz zu durchstoßen.

Gerad über den Steinen erhob sich eine riesigeEiche, ein Gewächs ungezälter Jahrhunderte; undvon der Eiche oder vom Himmel herab scholl einelaute feierliche Stimme:Durchstoße sie nicht, Sohnder Könige, die Sterne nehmen ihren Ansspruchznrnk; Dn sollst das Mädchen nicht erschlagen undsollst dennoch herrschen über den Stamm von Oese,und Orna sollst Dn dem Liebling der Sterne alsBraut geben. Steh ans und geh Deines Weges."

Die Stimme schwieg; Ornas Schreken hattefür eine Weile die Bande des Lebens überwältigt;Seiror trug sie in seinen starken Armen durch denWald nach Hans.

Ach!"^sprach Morden, als er am folgenden