Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
Seite
25
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Schäfer umhüllt, als unter dem jnwelenschimmern-deu Mantel des Königs der Mvrgcnlande."

Da hob der Stern sein bleiches Haupt von derBrust und antwortete dem Erzengel:

Sieh," sprach er,Aconen sind oergangen undjedes Jahr hast du mir dasselbe unedle Amt zugc-wicsen. Erlöse mich, ich flehe darum, von Pflich-ten die ich verachte; oder wenn Du willst das; dasgeringere Menschengeschlecht mein Znkomme» sei,so theile mir die Sorge für Einen, nicht für Viele,zu und las; mich ihm die Sehnsucht einhauchen,welche die Tiefen des Lebens anfrcgt und seineHöhen erklimmt. Sind die Niedrigen mir zngc-wiesen, so las; Einen unter ihnen sein, den ich anseiner Bahn führen möge, welche die Stolzen be-schämen soll; denn sieh, o Bestimmer der Sterne,ich der seit ungczälten Jahren ans meinem einsa-men Thron size und sinne über die Dinge untermir, habe Weisheit gesammelt ans den Wechselndie da unten Vorgehen. Ans die Geschlechter derErde blikend Hab ich fnnden wie die Menge zn be-herrschen ist und bin ans die Schritte gekommen,welche die Schwäche zur Gewalt bringen, und gernmöcht' ich der Führer eines Solchen sein, der ansder Niedrigkeit zur Herrschaft anfstrebt."

Wie eine plözliche Wolke über dem Antliz desMittags war der Wechsel ans der Stirn des Erz-engels.

»Stolzer, düsterer Stern," sprach der Bote des