Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
Seite
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herigc Literatur ist für uns was die Astrologie! fürdie Wissenschaft war: falsch aber erhebend und zu derwirkliche» Sprache des Gcisterhimmcls leitend.

Ein anderes Mal, als die mit zalrcichcn Klösterndurchstrcute Gegend auf ein Gespräch über dasMonchsleben und die verschiedenen Znsäze, welchedie Zeit an die Religion anhängt, gebracht hatte,sagte der Deutsche:Eine Religiomsgeschichte istvielleicht eines derjenigen Werke, die der Welt nocham meisten abgehen. Zwar haben wir mehrereBücher über diese Materie, aber noch keines, dasdem Mangel von dem ich hier spreche, abhülfe.Ein Deutscher sollte es schreiben, denn nur einDeutscher besäße wahrscheinlich die dazu erfoderlicheGelehrsamkeit. Zudem durste wol nur ein Deutscherden gewaltigen Gegenstand mit Geistesfreiheit unddoch mit Ehrfurcht behandeln, ohne die schale Ge-schwäzigkeit des Franzosen und die furchtsame Sekten-dieneret des Engländers. Es würde eine edle Auf-gabe sein , die Labyrinthe alter Jrrthümer zu ver-folgen; den ersten Flimmerblik der göttlichen Wahr-heit zu enthüllen; Iehovahs Wort von Menschen-,saznng zu trennen; uns den Ailbarmhcrzigcn ausdem dunkeln Glaube» voll Mord und Angst zuretten;, ans den Ansgang des wahren Sterns am.grosen Himmel der Vernunft zu harren und ihm,wie die Weisen ans Morgenland, nachznziehcubis er vor dem wirklichen Gott stehen bleibt.Ohne Ansprüche aus eine solche Arbeit zu machen,"