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Eine» schönen Scptcmbertag benüzend bega-ben sie sich auf das jenseitige Ufer nnd begannenihre Tonr von Thal Eh r e» bre i tstei n aus.Einen Augenblick hielten sie noch in der Niederungan, um die Ueberbleibsel eines Rvmerthurms zubesichtigen; denn jene ganze Gegend trägt häufigeSpuren von den alten Besiegern der Welt. Nochjezt durchkreuzen das Taunnsgebirg Straßen, welchevon den Römern nach den Silbermincu desselbengeführt wurden. Häufig findet man an diesen Or-ten römische Urnen und Steine mit Inschriften.Steine mit gänzlich nubekanten Namen beschrie-ben : — ein Bild der Unsicherheit des Ruhms! —Urnen aus welchen der Staub verschwunden ist: —ein Hohn auf das Leben!
Einsam, grau, verwittert ragt jener Thurmaus dem Thal empor, und der stille Bane lächelteals er an der Stätte, die einst den Klang der Römerwaffen zursikgeworsen, die blaue Uniform einesmodernen Preußen mit wcchcm Bandelier und er-hobenem Bajouet bemerkte. Der Soldat machtefür einige Minuten einem Landmädchen den Hof,deren Strohhut und Banernkleid die Eitelkeit ih-res Geschlechts keineswegs unterdrükt hatten. Dieseungeschlachten Elemente der Galanterie au einemsolchenOrtgaben ihrer scitscine Moral weiter in derGeschichte der menschlichen Leidenschaften ab. Obenschauten die Mauern einer neuen Befestigung dü-ster auf den öden Thurm herunter, wie in d.m eireln