Druckschrift 
2 (1838)
Entstehung
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er das Eisen in seiner Natnr spürte und weil er wußte,daß ein Mann, der in seiner Natnr Eisen hat, amEnde doch irgend einen Weg entdecken muß, das Metallfür den Gebrauch zuzurichtcn.

Jetzt trat Castruccio selbst zu dem Gast und demWrth schweigsam und trübsinnig, wie cr zwar im-mer, ganz besonders aber in Anwesenheit Montaigne'swar, in dessen Gesellschaft cr seine Eigenliebe verletztfühlte; den» obgleich cr darnach strebte, seinen Schwa-ger gering zu schätzen, sah sich der junge Dichter dochgezwungen anzncrkennen, daß Montaigne ein Mannsch, de» man gar nicht so gering schätze» dürfe.

MaltravcrS speiste mit der Familie Montaigneund brachte den Abend mit ihr zu. Es drang sich ihmdie Beobachtung auf, daß Castruccio, der in seinenGedichten die sanftesten Empfindungen zur Schau trug der wirklich seiner ursprünglichen Natur nach, weichund mild, so ganz verhärtet worden war durch jenenschlimmsten intellektuellen Fehler durch das ewigeBrüten über seinen eigenen Vortrcfflichkcitcn, Talenten,

> erlittenen Kränkungen und Mißhandlungen, daß er garnichts zur Aufheiterung und zum Wohlbehagen seinerUmgebung beitrug er besaß keine von den kleinenKünsten des geselligen Wohlwollens, nichts von derfröhlichen, jugendlichen Munterkeit, welche in der Regelgutherzigen Menschen eignen, und durch welche Männervom höchsten Genius, wie hoch auch der Flug ihrerGcistesthätigkcit geht, wie sehr sie der gemeinen Weltfinster und zurückhaltend erscheinen, doch gewöhnlichBulwer's Romane. LXIIl. 8