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Du der einsamen Berge reizendes Kind!
Schlaf gesegnet Du für und für!
Die Tdräne hat nie, seit Du wandelst hieVerdüstert das Lächeln Dir!
Bist in Blumen gewiegt — und die Stunde fliegtBienengleich nur mit Honig zu Dir!
So, obgleich in der sanften italischen Zunge vor-getragen und hier mir mangelhaft wiedergegebcn, sowaren die Töne, die an einem lieblichen Sommer-abcnd über den Comcr-Sce hinschwcbtcn. Das Boot,' von welchem der Gesang erscholl, drängte langsamund leise die glitzernden Flnthen vor sich her gegendie moosigen Ufer eines Rasenplatzes, von wo aufeiner kleinen Anhöhe die weißen Mauer» eines Land-hauses schimmerten — Weinberge im Hintergründe.Auf diesem Rasenplatz stand ein junges und schönesWeib, ans den Arm ihres Gatten gelehnt und horchtedem Gesang. Aber ihr Vergnügen nahm bald dieForm eines sie tiefer berührenden persönlichen Interessesan, als die Schiffer, dem Ufer sich nähernd, ihreMelodiccy änderten und sie merkte, daß dieser Gesangihr zu Ehren veranstaltet sep.
Serenade für die Sängerin,
l.
Q friedlich und sanft jetzt am Ruder geruht;
Nicht geguält die das User nmscuszende Flut!
Denn geweilit ist der Platz, wo die Wellen küssenDen Strand, wo Citronen duften, die süße».