Druckschrift 
2 (1838)
Entstehung
Seite
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Quält mich nicht länger."

Guten Tag, Sir," sagte Fcrrcrs höchlich belei-digt und damit schritt er zum Zimmer hinaus undErnst sah ihn vor seiner Abreise nicht mehr.

Es war spät Abends, als Maltravcrs sich in sei-nem Wagen allein beim Sternenlicht auf der alten,melancholischen Straße nach Mola di Gacta befand.

Diese Einsamkeit war eine Wonne für Maltra-vers ; cs war ihm unaussprechlich leicht und wohl zuMuth, daß er von Fcrrcrs erlöst war. Der HaneSinn, das unschmiegsamc, obwohl launige gebieterischeWesen, die thicrischc Sinnlichkeit seines Rcisegcnoffcnwären ihm in seinem jetzigen Gcmülhsznstand eineMarter gewesen.

Als er am nächsten Morgen anfstand, dufteten süßdie Orangeublüthcn von Mola di Gaeta unter demFenster der Herberge, wo er die Nacht geblieben war.Es war die Zeit des ersten Lenzes lind unmöglich lassensich die Frische des Wohlgcrnchs, das Lustgefühl, dasErde und Himmel umschwebt, schildern. Italien selbsthat sich weniger so anmuthigcr Gegenden zu rühmen,wie Mola di Gacta und selbst in Neapel oderSorrent nicht zeigt das dunkelblaue Meer ein hold-seligeres und bezaubernderes Lächeln.

So schlenkerte Maltravers nach einem hastigen,kaum berührten Frühstück durch die Orangcnhaiuc undgelangte an die Meeresküste; und hier, in der Näheder murmelnden Wogen sich der Länge nach ansstrcckend,überließ er sich träumerisch seinen Gedanken und suchte,