Sb
Der Schatten eines Mannes verdunkelte denEingang des Hauses.
Langsam schlug Flora die Augen auf, und Cla-rcnce Linden war im nächsten Moment neben ihrund zu ihren Fußen.
„Flora," rief er in einem unter seiner Bewe-gung zitternden Ton, „Flora, haben uns einigeZahrc für immer getrennt, oder darf ich hoffen, daßunsere Herzen sich mißverstanden, und sich jetzt seh-nen durch größere Liebe und Treue als zuvor wiedermit einander vereint zu werden? — Sagen Sie mirnur Ein Wort, Flora."
Aber sie war überwältigt, überrascht und fastsinnlos in ihren Sessel zurückgesunkcn, und brauchteeinige Augenblicke, um Worte zu finden, die ihrerEmpfindung eher mit Widerstreben abgerissen, alswirklich von derselben cingegebcn waren.
„Grausamer, Frecher, was führt Sie hichcr«warum mich jetzt höhnen durch die Erinnerung anmeine vormalige Thorhcit oder an Ihre — Ihre"(sie hielt einen Moment, beschämt und verwirrt,inn, faßte sich aber schnell wieder, stand auf undsagte in einem ruhigem Ton) — wahrlich Ihre Zu-dringlichkeit ist durch nichts zu entschuldigen, — Sicwerden erlauben, daß ich mich entferne."
„Nimmermehr!" rief Clarcncc, in der heftigstenBewegung aus; — nimmermehr! haben Sie michdurch Ihre Ungerechtigkeit doch gekränkt, verletzt instiefste Herz verwundet! und wollen Sie jetzt nicht