Zweiundsechszigst es Kapitel.
Und ob auch die Aue voll lenziger Pracht,Geschaffen in holden Truges Glück,
Wo Liebe und Lust einst so lieblich gelacht.
Vom Herzen jetzt weicht wie ein Traum in der NachtUnd laßt eine Wüste zurück:
Ruh, Ruh, dunkler Geist! denn die Weisheit verdammt.Wenn feige das Menschenherz klagt;
Sey stark wie der Fels, der von Wettern umflammtDie brandende Flut überragt.
Campbell.
„Soll ich den Wagen Vorfahren lassen?" fragteHarrison, „'s ist ein Uhr vorbei."
„Ja — doch halt — es ist schönes Wetter —ich will reiten; laß den Wagen heut Abend Nach-kommen ; — sorge daß das Pferd gesattelt wird. Dusahst doch gestern Abend nach seinem Futter?"
„Ja, Herr. Er ist voller Feuer. Befehlen's,daß ich hier beim Wagen zurückbleibe, bis der Reit-knecht mit dem andern Pferd nachkommt?"
„Ja; ich weiß nicht, ob fremde Bediente da woich hingche willkommen scyn dürften."
„Nun das ist ein Glück!" sagte Harrison zu sichselbst, indem er die Thür zumachte. „So Hab' ichmeine vollen fünf Stunden Zeit, hier den Hof zumachen. Jungfer Lischen ist mein' Seel' ein recht