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den Pavillon gehen, und dort meine Zeichnung voll-enden."
„Aber Lord Ulswatcr wird in einer Stunde,oder vielleicht noch früher hier scyn; soll ich ihmsagen wo Du bist, und ihn zu Dir lassen?"
„Wenn Sie ihn begleiten wollen, mag er kom-men," erwicdcrte Lady Flora kalt, indem sic ihrPortefeuille zur Hand nahm und sich entfernte.
Es war aber dieser Pavillon ein kleines massi-ves Gebäude in dem entlegensten Thcil des Parksvon Wcstborough, ein sogenanntes Sommerhaus, woFlora selbst in der rauhen Jahreszeit am liebstenverweilte, weil dasselbe durch seine geschützte Lage,durch eine mehr zum Behagen als aus wirthschaft-lichcn Zwecken angebrachte HcizungSanstalt und durchwarme Fußtcppichc sich im Winter fast eben so gut,als im Sommer zu einem Aufenthaltsort eignete.
Das Wetter war so heiter und milde, daß sienach ihrem Eintritt die Thür offen ließ. Sic setztesich an den Tisch, und ließ, ihres vorgeschütztcn Ge-schäfts uneingcdcnk, das Portefeuille uncroffnet.
Ihre Wange in die Hand lehnend, sah sic, wiegedankenlos, auf den Boden, und fühlte kaum dieThräncn, die sich langsam in ihren Augen sammel-ten , aber nicht flössen, sondern unter den schönenWimpern kalt und bewegungslos fcstgchalten wur-den, als ob die Gefühle, durch welche sic erregtwaren, mehr von einem bleibenden und stillen, alseinem stechenden Schmerz entsprängen.