Druckschrift 
7 (1836)
Entstehung
Seite
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Wonne gefischt hätte, verbringe ich manchen Som-mcrtag. Ich war stets ein Liebhaber der Angel,und der entlegenere Thcich ist obendrein der schönsteBadcplatz, den man sich denken kann; wie derruhmwürdige Gcoffrcy Chauccr*) sagt:

Milchmädchen singen gehört, worauf dann ihreMutter mit Raleighs Erwiederung zu antwortenpflegte. So volksthümlich waren damals selbstsolche Lieder, die ihrer Form nach nur auf eingebildetes Publikum berechnet scheinen (denn auchdas erster«, von Shakespeare travestirte Gedicht hatin seiner ursprünglichen Gestalt durchaus nichtsden roheren Geschmack Ansprechendes; Fischer undandere Arbeitsleute sangen nach Waltons Ver-sicherung damals die lieblichen Dichtungen, vonwelchen er häufige Proben gibt,Abends imBierhaus!" Aber schon drei Jahre nach Erschei-nung des Anglers erließ Cromwell einen Befehl,wonach,wenn einer der so genannten Fiedleroder Minstrels sich singend, spielend und musici-rend in Bierhäusern, Schenken oder Tavernen be-treten ließe, er als ein Spitzbube, Landstreicherund Stcisbettler erklärt und bestraft werden soll-te," was denn, im Einklang mit dem strengenGeist der Puritaner, so mächtig eingewirkt znhaben scheint, daß die Stimmung des Volks alsderen übriggebliebcner Repräsentant der Zigeuner-könig auftritt, sich bald für immer verlor.

Der Uebersetzer.

') Gevffrey Chaucer, der bekannte Vater der engli-schen Poesie, geb. zu London im Jahr 1328, gest.