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7 (1836)
Entstehung
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endlich die Tugend LloS um ihrer eigenen Schönheitwillen lieben. Ich sagte mit einem Mann"), derneben vielen Schlacken manches edle Metall darbic-tct:Ist die Tugend nicht nm ihrer selbst willenschätzbar, so kann ich nichts Schätzbares darin scheu,wenn sie bloß als Handclswaarc ausgeiibt wird.""

Ich sah mich in der Welt um, und erblickteoft die Tugend in Lumpen, das Laster im Purpur:Allerdings führt die crstere zur Glückseligkeit, aberdiese Glückseligkeit liegt im Innern, nicht im Aeußcrn.Ich verdammte die trügerische Thorheit, in welcher

*) Lord Shaftesbury; geb. 1671 zu London, seit1694 Mitglied des Unterhauses und eifriger Vcr-theidiger der Volksrechte, seit 1700 durch denTod seines Vaters Mitglied des Oberhauses undthätiger Anhänger Wilhelms DI; trat unter derKönigin Anna in den Privatstand zurück, ließsich in Italien nieder und starb daselbst 1713.In seinen philosophischen Schriften stellte er denSatz auf, das Unglück jedes Einzelnen gereiche zumVesten dcs Ganzen, und somit gebe es eigentlichkein Uebel in der Welt. Wohlwollen gegen alleMenschen und gegen Gott galt ihm als das Haupt-prinzip der Moral, das er zugleich als Prinzipder höchsten Glückseligkeit zu begründen suchte.Das Wesen der Tugend setzte er in eine Propor,tion der natürlichen und selbstischen Neigungen undi» das Wohlgefallen an dem Uneigennützigen, wo-mit stets eigene Glückseligkeit verbunden sey.Mitunter wirst er ungünstige Blicke auf das Chri-steuthum. Der Uebersetzer,