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lichcn Trübsinn umgcwandclt, sondern anch die Ein-samkeit durch alle Bande der Erinnerung und alleWeihen der Sehnsucht ihm noch thcurcr gemachtGcfährtcnlose Wanderungen, Stille der Mitternacht,Gedanken, die, wie Humc von den scinigcn sagt, inder äußern Welt nicht cristircn konnten, im Ver-borgenen aber von Leben gährtcn: — solche Genüssemußten einem Gcmüth, für welches die gewöhnlichenZwecke des Lebens jeden Reiz entbehrten, süßer alsje werden, und die sinnende Abgeschiedenheit warzum gebührenden Todtcnopfcr geworden. Wir könnenuns daher eine Vorstellung von dem Grad machen,in welchen: bei Mordannt der Grundsatz über dieNeigung und die Rücksicht für Andere über die Liebezu sich selbst vorherrschten, wenn wir ihn seinen Geistden geliebten Zufluchtsstätten und abstrakten Betrach-tungen entziehen nnd Pflichten weihen sehen, die ihn,seiner cckcln und überfeinerten Eigentümlichkeit nach,besonders anwidern mußten. Haben wir seinen Hangzum Klausner erwogen, so vermögen wir die sittlicheKraft zu würdigen, die ihn den tätigsten Bürgernder großen Welt bcigcsclltc; haben wir die natürlicheSelbstsucht des Kummers, den Stolz des Philosophen,die Indolenz der Meditation, die Bcrcdtsamkcit desReichtums, der da ruft: „Ruhe und arbeite nicht;"und die Versuchung im Innern, die da flüstert:„Folge der Stimme;" — haben wir dies Alles inBetrachtung gezogen, so find wir vielleicht im Stand,dem Mann Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, der,