bisweilen zu Fuß und im rauhen Kleide von Schenkezu Schenke wunderte; der menschliches Elend zumZiel seiner Forschungen, menschliches Glück zum Zielseiner Wünsche machte; der einen von Natur beinaheweibischen Abscheu vor der rohen Berührung derWelt verwindend, freiwillig die niedrigsten Gefährtensuchte, sich in den abstoßendsten Verkehr cindrängtc;für welchen die Klage der Schmerzen, das Acchzcndes Hungers ein Aufruf war, der weder Zögerungnoch Appellation zulicß; der für das Gute mit einerAllgcgcnwart begabt schien, beinah derjenigen fürdas Böse gleich, die der Wanderer in der Fabel vonMclmoth besaß; der endlich durch einen Eifer undeine Mühe, welche ein tausendfaches Märtyrcrthumzuletzt zur Gewohnheit und Neigung erhoben, seinLeben zu einem Stundenglas machte, worin jedesSandkorn eine gute That, oder ein tugendhafterEntschluß war.
Viele stürzen sich in Staatsgeschäftc, gegen welchesie vorher eine Abneigung hatten, um das Andenkenan einen persönlichen Schmerz los zu werden; aberweit entfernt, die Wunden der Erinnerung durch denBalsam, den geselliger Umgang zu gewähren ver-mag, heilen zu wollen, fand Mordaunt nur in derAbgeschiedenheit die Blumen, aus denen der wch-stillcndc Nektar gedrückt werden konnte. Viele sindaus Eitelkeit cdclmüthig und aus selbstsüchtigem Hangnach Ruhm wohlthätig,. aber fern davon, Beifall zusuchen, wo er Gutes erzeigte, hatte sich Mordaunt