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Jedoch hatte, thcils in Folge des seltsamen Lebens,das ihn unter Menschen geführt hatte, mit welchendespotisch zn verfahren schon die Sicherung des eigenenLebens nnabwciölich gebeut — theils vermöge der Ge-wöhnung an Macht und seiner Verachtung der Welt,scm Wesen sich wie mit einer Rinde von gebieterischerStrenge überzogen, welche oft an Rauheit und Murr-sinn grenzte, obgleich darunter ei» Schatz von Edcl-mnth und Wohlwollen sich verbarg.
Viele seiner jugendlicheren, damals milderen »ndbeweglicheren Gefühle, waren in Einer vorherrschendenEigenschaft untcrgegangen, die ihn mehr oder wenigerimmer ausgezeichnet hatte — Stolz! Selbstachtung,welche der Thätigkcit beraubt - Ehrgeiz, welcher nichtbefriedigt und getauscht worden, erzeugen in der Regelden Stolz. Bei Maltravcrs entwickelte sich diese Ei-genschaft, welche gebührend geleitet und bewacht, unddurch Güte und Grundsätze gemildert, das Wesen undLeben der Ehre ansmacht, zn einem sittlichen Fehler.Er war sich des Nebcrmaßcs desselben wohl bewußt,aber dennoch hegte er ihn als eine Tugend. Der Stolzhatte ihn im Kummer trösten helfen »nd deshalb warer ihm ein Freund — er hatte ihm bcigestandcn undaufrecht erhalten wenn Trug und Tücke ihn angcekclthatten, oder im Widerstand gegen Gcwaltthätigkcit;deswegen galt er ihm als Waffenfrcund und Feste. Eswar ein Stolz eigener Art — er bezog und gründetesich ans keinen einzelnen Punkt — nicht auf Talent,Wissen, geistige Begabung — noch weniger ans die