E r j't c s Kapitel.
Hier waltet ein bcständ'ger Le»; und Herbst,Beständig, aber beide sich begegnend;
Lachende Blnthen trägt zugleich der BuschUnd hüllt sich in der frischen Farben Pracht,Zugleich erklimmt man auch den schweren Baum,Der unter seiner Früchte Last sich beugt.
Der Garten dcS Adonis. Spenser.
— — Vis I)nniIn ipsa inesset snrma.
LerenL.
Schönheit, du bist ein doppelter Segen! dn be-glückst, Wer dich schant und Wer dich besitzt; du, diedu oft die Wirkung und die Ursache der Güte bist!Eine sanfte Gcmiithsart — eine liebreiche Seele — einzärtliches Her; sprechen sich oft aus in den Augen, imMund, in der Stirne, und werden die Ursache derSchönheit. Andererseits sind Solche, welche ausgc-stattct sind mit einer Begabung, die Liebe cinflößt,einem Schlüssel, der die Herzen aufschlicßt, in derRegel geneigt, die Welt mit glücklichem Auge zu be-trachten — heiter und froh zu scyn — zu hoffen und