Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
86
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vertieft in ängstliche Gedanken der wohlwollenden Bc-sorgniß über der kritischen Lage ihres jungen Lieblings,die auf dem Punkt stand in ein Alter und eine Weltzu treten, deren Gefahren Mrs. Lcslic nicht vergessenhatte.

Um diese Zeit befand sich Evcline, nicht mehr anLord Vargravc und seine Bewerbung an Niemand an Nichts denkend, außer an den Schmerz der be-vorstehenden Trennung, allein in einer kleinen Laube,welche, auf einem Felsen erbaut, die Aussicht auf dasunten liegende Meer beherrschte. Sie war an diesemTage unruhig verstört gewesen sic hatte alle,ihr durch jugendliche Erinnerungen geheiligten Plätzchenbesucht sic hatte mit zärtlicher Sehnsucht an jederStelle verweilt, wo sie sonst im süßen Umgang miti-rcr Mutter gelebt. Don außerordentlich warmer undzärtlicher Gcmnthsart hatte sic oft im geheimsten Her-zen nach einer heftigeren und begeisterteren Liebe ge-schmachtet, als welche bei dem milden und gedrücktenWesen der Lady Vargravc von ihr zu erwarten war.Zn der Zärtlichkeit ihrer Mutter, so weich und unab-änderlich gleichmäßig sic war, schien ihr doch etwas zufehlen, was sic selbst nicht bezeichnen konnte. Denganzen Morgen hatte sie das geliebte Angesicht beob-achtet. Sic hatte gehofft der Mutter zärtliche Blickeauf sich ruhen zu sehen und ihre sanfte Stimme rufenzu hören:Ich kann mich nicht von meinem Kindtrennen I" All die heiteren Bilder, welche die lcicht-müthige Caroline ihr von den sie erwartenden Sccnen