Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
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Liebe, glauben Sie mir es, thcurer Aubrcy, glaubenSie es!"

Ich glaube cs, meine arme Cvcliue; und jetzt,weiß ich, daß ich mich auf Sie verlassen darf. KommenSic, trocknen Sie diese glanzenden Augen, sonst meintman ich sey ein strenger Lehrmeister gewesen und lassenSie uns nach dem Landhaus gehen."

Sie schritten miteinander langsam und schweigenddurch den bescheidenen Garten in den Kirchhof und hiererblickten sic Lady Vargravc bei dem alten Eibenbaum.Eveline, fürchtend die letzten Spuren ihrer Thränenmöchten noch sichtbar scyn, wich zurück, und Anbrey,ahnend was in ihr vorging, sagte:

Soll ich allein zu Ihrer Mutter hingehcn undZhr meine bevorstehende Abreise ankündigcn? undvielleicht machen Sie inzwischen einen Besuch bei un-serer alten armen Schutzbefohlenen im Dorf FrauNewman war so verlangend Sie zu sehen wirwollen dort bald zu Ihnen stoßen."

Eveline lächelte ihm ihren Dank zu, küßte mit an-scheinender Munterkeit die Hand gegen ihre Mutter,kehrte um und eilte über das Pfarrland in das Dörf-chen. Aubrcy ging zur Lady Vargrave und bot ihrseinen Arm.

Inzwischen verfolgte Eveline nachdenklich ihrenWeg. Ihr Herz war voll von Vorwürfen die siesich selbst machte. So hatte also ihre Mutter einewohlbegründetc Ursache zum Kummer; und vielleichtwar ihre Zurückhaltung nur Folge davon, daß sie sich