Druckschrift 
5 (1838)
Entstehung
Seite
128
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Geist etwas Verwandtes, er fand Etwas, das seinernicht spottete in dem Trübsinn der erstorbenen nndkahlen Natnr. Vergeblich wäre cS, schildern zu wollen,was er damals empfand was er damals litt.

So genüge denn zu sagen, daß durch Alles dicßdie göttlichere Kraft des Mannes nicht ganz erdrücktward; und daß er bei Tag und bei Nacht und allstünd-lich zu dem großen Tröster betete, ihm beizustehcn inseinem Kampfe mit einer sträflichen Liebe. So redlich,so brünstig, wie er that, kämpft kein Mensch ganz um-sonst; denn in uns Allen lebt wenn wir ihn nurrecht Pflegen wollten! ein Geist, der zuletzt als ge-krönter, wenn auch blutender Sieger über das Schicksalund alle Dämonen sich erheben muß!

Eines Tags, nach längerem Stillschweigen Dar-grave's, dessen sämmtlichc Briefe Trost und Versiche-rungen von Evelincns fortschreitender Erholung inGemüthSstimmung und Hoffnung athmeten, kehrte seinBote von dem Posthaus zurück mit einem Brief vonde Montaigne's Hand. Er enthielt in einem weißenUmschlag (de Montaigne's Schweigen sagte ihm ge-nügend, wie sehr er in der Achtung seines Freundesverloren!) das Schreiben von Lord Baltimore. ESlautete so:

Mein wcrther Sir,

Da ich höre, daß Ihre Plane Sie wahrscheinlichlange Zeit ans dem Festland zurückhalten werden, darfich vielleicht noch einmal ansragen, ob Sie Sich be-wogen fänden, über Burleigh zu verfügen? Ich bin