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neu Gletschern oder deinen himmelblauen Seen, schöneSchweiz, Mutter so vieler Hcimathflüchtiger — nichtzu deiner schönem Erde und deinem mildern Himmel,holdes Italien, floh der gequälte Maltravcrs. Er wareinmal auf seinen Wanderungen zufällig an einerLandschaft vorbcigckommcn, so in finstre und öde Dü-sterheit getaucht, daß sie einen gewaltigen und unaus-löschlichen Eindruck ans sein Gcmiith gemacht hatte;und zwar in jenen Sumpfen und Morästen, welchefrüher das Schloß des Eil de Retz, des ehrgeizigenBarons, des gefürchteten Schwarzkünstlers, umgaben,der als Misscthäter endigte nach einer so glänzendenund machtvcrhcrrlichten Lanfbahn, daß sie beinahe denGlauben an seine übernatürlichen Künste zu rechtferti-gen schien.
Hier in einer einsamen, elenden Herberge, ent-fernt von den andern Wohnungen, schlug Maltraversseinen Sitz auf. Bei leichterem Kummer liegt eineArt von Genuß in leiblichen Entbehrungen; — er, beiseiner unerbittlichen, nngclindcrten Pein, empfand denMangel äußerer Behaglichkeit gar nicht. Es ist eineArt von Magnetismus im höchsten Weh, durch welchender Körper selbst cingcschlafcn scheint, und keinen Un-terschied macht zwischen dem Bette Damien's und demRosenpfühl des Spbaritcn. Er ließ seinen Wagen undseine Diener in einem einige Meilen entfernten Post-Hans zurück. Allein betrat er diesen traurigen Aufent-halt; und in dieser winterlichen Jahreszeit, in dieserganz öden, trostlosen Umgebung, fand sein düsterer