Druckschrift 
5 (1838)
Entstehung
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121
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gebrauchen,) eine glückliche und geliebte Gattin sind,darf Ihre Mutter die erneuerte Huldigung von Mal-travcrs empfangen erst dann kann sic erfahren, wemdiese Huldigung ganz neuerlich gewidmet gewesenerst dann kann Maltravcrs sich gerechtfertigt fühlen durchdie Sühnung, die er beabsichtigt. Er ist willig, sichselbst erzittert vor dem Gedanken, Sic zu opfern!Sagen Sie Ihrer Mutter nichts, bis sie Ihnen mit eige-nem Munde ankündigt, daß sie Alles erfahren habe."

Konnte Evclinc sich noch bedenken konnte siezweifeln? Um die Besorgnisse des Mannes zu beschwich-tigen, um seine Bitten zu erfüllen, dessen Benehmenihr so edel erschien um ihn der Welt und demFrieden wieder zu schenken vor Allem aber, »maus dem Herzen dieser geliebten und sanften Mutterden lxigendcil Stachel zu reißen Glück über ihrLeben auszugicßcn sic mit dem Geliebten, demVerlorenen wieder zu vereinigen welches Opferkonnte hier zu groß scyn?

Ach! warum war Legard abwesend? Warum hieltsie ihn für launenhaft, leichtsinnig und falsch? Warumhatte sie ihre zärtlichsten Gedanken aus ihrer Seeleverbannt? Aber er der treue Liebhaber warfern, und seine ächte Liebe verkannt! und Vargravc,die lauernde Schlange, war in der Nähe!

In einer nnglücklichen Stunde, »nd in der Ncbcr-schwänglichkcit jenes Enthusiasmus, der ebenso zu un-fern übereiltesten als unser» erhabensten Handlungenuns hinreißt der uns zu Narren wie zu Märtyrern