gehabt, sobald er erfährt, daß Sic wieder glücklichund zufrieden sind, zu Ihrer Mutter zu eilen, undihr seine künftige Zärtlichkeit zu Erfüllung frühererGelübde anzubictcn. Von Ihnen — von Ihnen alleinhängt cs ab, Maltravers der Welt wieder zu schenken— von Ihnen allein hängt eS ab, die noch übrigen Jahreeiner Mutter zu beglücken, die Sie so zärtlich liebte!"
Man kann sich leicht denken, mit welchen Empfin-dungen des Erstaunens, des Mitleids und des Kum-mers Evcline diese Erzählung anhörte, deren Verlaufoft von ihren Ausrufungen — ihrem Schluchzen unter-brochen wurde. Sic wollte augenblicklich an ihreMutter — an Maltravcrs schreiben. Oh! wie gernwollte sie seiner Bewerbung entsagen! Wie freudigversprechen, sich mit leichtem Herzen in diese Auflösungeines Bandes zu fügen, wodurch ihre so geliebteMutter sollte glücklich gemacht werden!
„Nein," sagte Vargravc, „Ihre Mutter darf nichterfahren, als bis die Nachricht von seinen Lippenihr z,«geflüstert und versüßt werden kann durch seineVersicherungen einer wiedcrkchrcndcn Zärtlichkeit —daß der gehcimnißvollc Gegenstand ihrer früherenSchwärmerei der Maltravers ist, dessen Gelübde soganz neuerlich ihrcin eigenen Kinde dargcbracht wur-den. Würde nicht eine solche Nachricht all ihren Stolzempören und alle Hoffnung vernichten? Wie könntesie dann in das Opfer willigen, das Maltravcrs ihrzu bringen bereit ist? Nein, nicht eher als bis Sieeines Andern, bis Sie, (um Maltravers' Worte zu