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muß lügen — ich der ich glaubte, ich könnte nie, selbstgegen einen Feind nicht, eine Falschheit aussprcchcn!Und ich ninß ihr jetzt den Streich lindern! Ich darfkein Wort von Liebe sagen — Liebe, das ist Zuerst!Zch muß suchen, grausam selbst die Neigung zu er-sticken und zu zermalmen, die ich hcrvorgcrufen! Siemuß mich hassen — ob! lehren Sie sic mich zu hassen!— Schwärzen Sie meinen Namen an, entstellen Siemeine Beweggründe — machen Sie sie glauben, cSscp Leichtsinn oder Treulosigkeit, was Sic wollen. Sowird sic mich um so früher vergessen; so wird sie umso leichter den Knmnicr tragen, den der Vater übersein Kind bringt. Und sic hat nicht gesündigt! OHimmel, die Sünde war mein! Laß meine Strafe einOpfer scyn, daö du für sic annimmst I"
Lord Vargravc machte neue Versuche zu trösten;aber dießmal crstarbcn ihn: die Worte auf dem Munde.Seine Künste versagten ihm. Maltravcrs wandte sichunwillig ab »ad deutete ans die Thüre.
„Ich will Sie noch einmal sehen, ehe ich Parisverlasse," sagte er; „geben Sie unten Ihre Adresse ab."
Vargravc war cs vielleicht gar nicht unlieb, eineso peinliche Scene zu endigen; er murmelte einige un-zusamnienhangcndc Worte und entfernte sich rasch. Erhörte hinter sich die Thüre schließen, wie er wcggingErnst Maltravcrs war allein! — welche Einsamkeit!