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5 (1838)
Entstehung
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sic weniger erfreuten als ängstigten, durch das Bc-wnßtscpn der neuen von ihr übernommenen Verant-wortlichkeit. Aber eine so redliche so großmüthigc

so innige Liebe blendete und verwirrte sic undriß ihre ganze Seele mit sich fort. Gewiß fühlte siein dieser Stunde kein Bedauern keinen andern Ge-danken, als den, daß ein Mann, in welchem sic seitlanger Zeit dtwas Edleres anerkannt hatte, als manin der gewöhnlichen Welt findet so glücklich warund so glücklich gemacht war durch ein Wort einenBlick von ihr! Ein solcher Gedanke ist des WeibcSsüßester Triumph; und ein so gänzlich sclbstsuchtloscsso hingehendes und sanftes Wesen konnte nicht unem-pfindlich bleiben bei dem Entzücken, dessen Schöpferinsic war.

Und oh!" sagte Maltravers, indem er zu wie-derholten Malen die Hand, drückte, die er auf ewiggewonnen glaubte,jetzt endlich habe ich erfahren,wie schön das Leben ist! Für dicß für dicß bin ichaufgespart worden! Der Himmel ist gnädig gegen mich

und die wache Welt ist glänzender als alle meineTräume!"

Er schwieg plötzlich. In diesem Augenblick warensic wieder an der Terrasse angekommcn, wo er zu-erst sich Theresen genähert hatte gegenüber demWald der durch einen schwachen und nicdcrn Pfahl-zaun von dem Ort, wo sic standen, geschieden war.Er schwieg plötzlich denn seine Augen begegneteneinem furchtbaren und nnglückbedcutcnden Anblick