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Ende des Nachmittags (wo gerade in den kurzen Ta-gen das Dunkel anfangt, die kalte und nach Westenfinkende Sonne zu überschlcichcn), als ein Mitgefange-ner ihn anrcdcte, der früher oft seine Bekanntschaftzu machen gesucht hatte; — denn sic bemühen sich umFreunde-diese armen Leute! Auch wir thun dasselbe— obgleich wir sagen, wir scycn nicht verrückt!Dieser Mann war Soldat gewesen, hatte unter Napo-leon gedient — hatte Ehrenzeichen und Bänder erhal-ten — hatte vielleicht sogar davon geträumt Marschallzu werden! Aber der Dämon packte ihn in der Stundeseines Stolzes. Seine Krankheit bestand darin, daßer sich für einen Monarchen hielt. Er meinte — denner vergaß alle Zeitrechnung — er scp zugleich dieeiserne Maske und der rechtmäßige Herrscher von Frank-reich und Navarra, in einem StaatSgefängniß gehaltenvon den Usurpatoren seiner Krone. In andern Punk-ten war er im Allgemeinen vernünftig; — ein großer,starker Manu mit trotzigen Gcsichtszügcn und scharfen,finstern Linien, worin manche blutige Geschichte vonGcwaltthat und Unrecht zu lesen war — von gesetz-losen Leidenschaften oder fürchterlichen Ausschweifungen,deren Vollendung und Fluch zugleich der Wahnsinnscpn mochte. Dieser Mensch hatte eine Neigung zuCäsarini gefaßt; und in manchen Stunden hatte Cä-serini ihn weniger als Andere gemieden; denn sic konn-ten gleicherweise schmähen auf alle lebendige Wesen.Der Verrückte näherte sich Cäsarini mit der Mieneder herablassenden Würde —