Druckschrift 
5 (1838)
Entstehung
Seite
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Eisen zu einer Feile zu machen; jetzt versuchte er sichan den Stangen und jetzt an dem Nahmcnwcrk. Ach!er hatte nicht mit solchen Werkzeugen umgehen gelernt,wie sich sein berühmtes Muster, der ihn zu dem Ge-danken begeistert, darauf verstand; er hatte sichdas Fleisch von den Fingern gerissen der kalteSchweiß stand ihm ans der Stirne und der Morgenüberraschte ihn, che er nur ein Haar breit in seinerArbeit vorgerückt war.

Er schlich wieder in sein Bett zurück und verbargwieder sein unnützes Werkzeug, und endlich schlief erein. O Schlaf, du gesegneter Gott der Erde! duallein verachtest uns nie in nnscrn Leiden! Kein Ab-grund ist zu tief für deine Schwingen, ihn zu über-schatten !

Und Nacht für Nacht dieselbe Arbeit dieselbenResultate! Endlich aber, eines Tages, als Cäsarinivon seinem trübseligen Gang in den Garte» (Lust-Plätze nannte sie dcr Eigcnthümcr!) zurückkam, fand erbessere Arbcitslcnte als er gewesen war, an dem Fen-ster; sic besserten das Rahmcnwcrk aus, sie verstärktendie Gitter alle Hoffnung war jetzt dahin! DerUnglückliche sagte nichts; zu schlau, um seine Ver-zweiflung merken zu lassen, sah er sic schweigend anund fluchte ihnen; aber der alte Baum war dochnoch da und das war schon etwas Gesellschaft undMusik!

Ein paar Tage nach diesem barbarischen Gcgcn-plan spazierte Cäsarini in dein Garten, gegen das