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in dieser Nacht i» das von ihm gewünschte Zimmereinquartirt.
Sobald cs tiefe Nacht war — der Wärter seinenletzten Besuch gemacht hatte, und außer dann undwann einem gellenden Schrei in dem entfernterenTheile des Hauses Alles still war, erhob sich Cäsarinivon seinem Bette; ein schwaches Licht dämmerte vonden Sternen, welche durch die scharfe, kalte Lust zit-terten, und warf einen kranken Schimmer durch dieschweren Fcnstcrgittcr. Jetzt zog Cäsarini unter seinemKissen einen langgehegten und sorgfältig verborgenenSchatz hervor. Oh! mit welchem Entzücken hatte ersich in Besitz desselben gesetzt! — mit welcher Acngst-lichkcit hatte er ihn behütet und bewacht! Wie vieleschlaue Kriegslisten und erfinderische Pfiffe hatte er er-sonnen, um die eifersüchtigen Nachforschungen des Auf-sehers und seiner Mprmidoncn zu täuschen. Nie preßtedie verlassene, umirrcndc Mutter ihr Kind zärtlicheran ihre Brust, oder betrachtete seine Züge mit leiden-schaftlicheren Traumbildern für die Zukunft. Und washatte den armen Gefangenen so entzückt—den armenWahnsinnigen in solche Träume gewiegt? Ein großerNagel! Er hatte ihn zufällig im Garten gefunden —er hatte ihn Wochen lang aufbcwahrt — er hatte ihmdie Hoffnung der Freiheit cingeflößt. Oft, in längstvergangenen Zeiten, hatte er gelesen von den Wundern,die gewirkt — von den Steinen, die beseitigt, vonden Eisenstangcn, die durchfeilt worden waren mitderselben Art von Werkzeug. Er erinnerte sich, daß