Druckschrift 
4 (1842)
Entstehung
Seite
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mit auf der Brust gekreuzten Armen, aufrecht und uner-schrocken da, harrend, was weiter kommen würde.

Der Dunst hatte jetzt beinahe die Dichtigkeit undanscheinende Festigkeit von einer Schneewolke angenom-men; die Lampen schienen durch wie Sterne. Und jetztsah er deutlich Gestalten, die im Umrisse einigermaßender menschlichen Bildung glichen, langsam und mit regel-mäßigen Bewegungen und Wendungen durch die Wolkegleiten. Sie schienen blutlos; ihre Körper waren durch-sichtig und bald zusammengezogcn, bald ausgedehnt, wiedie Ringe einer Schlange. Wie sie sich in majestätischerOrdnung bewegten, hörte er einen leisen Ton den Geistgleichsam von einer Stimme den jede von der andernauffaßte und wiederholte; ein leiser aber musikalischerTon, welcher der Gesang einer unaussprechlich ruhigenFreude zu sepn schien. Keine von diesen Erscheinungenbeachtete ihn. Sein lebhaftes Verlangen, sie anzureden,zu ihnen zu gehören, an diesen Bewegungen ätherischenGlückes Theil zu nehmen denn so schien es ihm,machte, daß er seine Arme ausstreckte, und laut zu rufenversuchte, aber nur ein unartikulirter Laut kam aus sei-nem Munde; und die Bewegung und die Musik gingenganz gleich fort, wie wenn kein Sterblicher da wäre.Langsam schwebten sie im Kreis herum und in die Höhe,bis sie, in derselben majestätischen Ordnung eine nach derandern durch das Fenster schwebten und im Mondscheinverschwanden; dann, wie sein Auge ihnen folgte, wurdedas Fenster verdunkelt von einem Gegenstand, der uns den