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Mädchen dieses Landes find? Töchter von Männern, dieIhr Räuber nennt, trachten wir die Lebensgefährtinnenunserer Geliebten oder Gatten zu sehn. Wir lieben glü-hend — wir gestehen es kühn. Wir stehen in der GefahrEuch zur Seite; wir dienen Euch im Zustand der Sicher-heit wie Sklavinnen; wir ändern nie unsere Gesinnung,und wir ahnden eine Sinnesänderung, Ihr könnt unsschelten, uns schlagen, uns mit Füßen treten wie Hunde,
— wir ertragen Alles ohne Murren; aber verrathet uns,und kein Tiger ist erbarmungsloser und grausamer alswir. Sehd treu, und unser Herz belohnt Euch; scyd falsch,und unsere Hand übt die Rache! — Liebst Du mich jetzt?"
Während dieser Rede hatte das Gesicht der Italiene-rin höchst beredt ihre Worte unterstützt — abwechselndsanft, offen, trotzig und wild, — und bei der letzten Fragesenkte sie demüthig ihren Kopf, und stand vor ihm, wiein banger Erwartung seiner Antwort. Der ernste, mu-thige, wilde Geist, in welchem das, was der Frauennaturzuwider schien, doch noch, wenn ich so sagen darf, weib-lich war, stieß Glyndon nicht zurück, er nahm ihn eherein. Er antwortete rasch, kurz und freimüthig:
»Ja, Fittide."
Oh! „ja!" wahrhaftig, Clarence Glhndon! Jedeleichtsinnige Natur antwortet leichthin „ja!" auf einesolche Frage von so rosigen Lippen! Nimm dich in Acht
— nimm Dich in Acht! Warum Henkers, Mejnour, gibstDu Deinen Zögling von vierundzwanzig Jahren rück-sichtslos diesen wilden Pantherkatzen Preis? Predig« im-