Druckschrift 
4 (1842)
Entstehung
Seite
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Mädchen dieses Landes find? Töchter von Männern, dieIhr Räuber nennt, trachten wir die Lebensgefährtinnenunserer Geliebten oder Gatten zu sehn. Wir lieben glü-hend wir gestehen es kühn. Wir stehen in der GefahrEuch zur Seite; wir dienen Euch im Zustand der Sicher-heit wie Sklavinnen; wir ändern nie unsere Gesinnung,und wir ahnden eine Sinnesänderung, Ihr könnt unsschelten, uns schlagen, uns mit Füßen treten wie Hunde,

wir ertragen Alles ohne Murren; aber verrathet uns,und kein Tiger ist erbarmungsloser und grausamer alswir. Sehd treu, und unser Herz belohnt Euch; scyd falsch,und unsere Hand übt die Rache! Liebst Du mich jetzt?"

Während dieser Rede hatte das Gesicht der Italiene-rin höchst beredt ihre Worte unterstützt abwechselndsanft, offen, trotzig und wild, und bei der letzten Fragesenkte sie demüthig ihren Kopf, und stand vor ihm, wiein banger Erwartung seiner Antwort. Der ernste, mu-thige, wilde Geist, in welchem das, was der Frauennaturzuwider schien, doch noch, wenn ich so sagen darf, weib-lich war, stieß Glyndon nicht zurück, er nahm ihn eherein. Er antwortete rasch, kurz und freimüthig:

»Ja, Fittide."

Oh!ja!" wahrhaftig, Clarence Glhndon! Jedeleichtsinnige Natur antwortet leichthinja!" auf einesolche Frage von so rosigen Lippen! Nimm dich in Acht

nimm Dich in Acht! Warum Henkers, Mejnour, gibstDu Deinen Zögling von vierundzwanzig Jahren rück-sichtslos diesen wilden Pantherkatzen Preis? Predig« im-