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Gesetzes zu treten, wie diese stummen Kinder des Forstes,Er sollte die Erneuerung des Lebens kennen lernen;die Jahreszeiten, die die Wintererstarrung brachten, soll-ten ihm auch wieder die Blüthe und Lust des Frühlingsbringen. Des Menschen gewöhnliches Daseyn ist wie EinJahr der Welt der Vegetation; er hat seinen Frühling,seinen Sommer, seinen Herbst und Winter — aber nurEinmal. Aber die Rieseneichen um ihn her macheneinen immer wiederkehrenden Kreislaus von Grünen undJugend durch, und das frische Laub des hundertjährigenBaumes ist so lebhaft in den Strahlen des Mais, alsdas des Schößlings an seiner Seite. „Mein soll EuerFrühling werden, aber nicht Euer Winter!" rief der ah-nungsvolle Jünger.
In diesen hoffnungsreichen, freudigen Träumen ver-sunken, fand fich Glyndon, nachdem er die Wälder ver-lassen, unter angebauten Feldern und Weinbergen, wo-hin er noch nie auf seinen Wanderungen gekommen war;und da stand, am Ausgang eines grünen Pfades, der ihnan das grünende England erinnerte, ein bescheidenesHaus — halb Hütte, halb Pachthof. Die Thüre standoffen, und er sah ein Mädchen an ihrem Rocken arbeitend.Sie blickte auf, stieß einen leisen Schrei aus, und als siefröhlich in den Gang heraus trippelte und zu ihm trat,erkannte er die schwarzäugige Fillide.
„Still!" sagte sie, schalkhaft den Finger auf denMund legend; „sprecht nicht laut! Meine Mutter schläft