Druckschrift 
4 (1842)
Entstehung
Seite
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Ehrgeiz und Haß. Ich hoffe vertrauensvoll, Dich so zufinden. Faste und denke nach, bis wir uns wieder sehen!"

Glyndon drückte den Brief mit einem verächtlichenLächeln in seiner Hand zusammen. Was! noch weitereQuälereien noch mehr Enthaltsamkeit! Jugend ohneLiebe und Genuß! Ha, ha, getäuschter Mejnour, DeinZögling wird in den Besitz Deiner Geheimnisse gelangenohne Deinen Beistand!"

Und Fillide! Ich kam ans meinem Wege an ihrerHütte vorbei fle erröthete und seufzte, als ich sie mitEuch aufzog, Eccellenza!"

Gut, Paolo! Ich danke Dir für eine so reizendeBekanntschaft. Du mußt ein entzückendes Leben führen!"

Ach, Eccellenza, so lange wir jung sind, geht Nichtsüber Abenteuer ausgenommen Liebe, Wein und La-chen !"

Sehr wahr. Lebt wohl, Meister Paolo. In weni-gen Tagen sprechen wir Mehr miteinander."

Diesen ganzen Morgen war Glhndon beinahe über-wältigt von dem neuen Gefühle des Glückes, das in seinerSeele eingezogen war. Er streifte hinaus in die Wälder,und er empfand eine Lust, die ihn an sein früheres Lebenals Künstler erinnerte, aber eine noch innigere und leben-digere Lust an den bunten Farben des herbstlichen Laubes.Wirklich schien ihm die Natur näher gerückt zu sehn; erbegriff Alles besser, was Mejnour ihm oft gepredigt hattevon dem Geheimniß der Sympathien und der Anziehungs-kräfte. Er stand auf dem Punkte, in den Bereich desselben