Druckschrift 
2 (1842)
Entstehung
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mich von eine,» Fremden weder überreden noch zwingenlassen werde, Viola Pisani z» heirathcn, ich darum nichtminder entschlossen bin, sse nimmermehr einem Andernfriedlich und zahm abzutrcten!"

Zanoni sah den jungen Mann, dessen funkelnde Au-gen und erhöhte Farbe bezeugten, daß er Muth nnd Ent-schlossenheit genug besitze, seinem Worte Nachdruck zugebe», ernü an, und versetzte dann:So kühn! gut: essteht Euch wohl an, Aber nehmt meinen Rath an: war-tet noch neun Tage, nnd dann sagt mir, ob Ihr dasholdeste nnd reinste Geschöpf heirathen wollt, das Euch jeauf Eurem LebenSpfadc begegnete,"

Aber wenn Ihr sse liebt, warum warum"Warum ich wünsche, daß sie einem Andern sich ver-mähle: um sie vor mir zu reiten! Hört mich an. DichMädchen, so bescheiden und wenig gebildet sie ist, trägtin sich die Keime der erhabensten Eigenschaften nnd Tu-genden, Sic kann dem Manne, den sie liebt, Alles sevn Alles was der Mann von einem Weib oder einer Ge-liebten wünschen kan», Ihre Seele, durch Zärtlichkeit ent-wickelt, wird die Eurige erheben: sie wird auf Euer Vermögen Einfluß üben, Eure Bestimmung erhöhen; Ihrwerdet ein angesehener nnd glücklicher Mann werden.Wenn sie dagegen mir znfällt, weiß ich nicht, was ihrLoos seyn mag, aber ich weiß, daß es eine Probe ist, dieWenige dnrchmachen können, und die bisher noch keinWeib überlebt hat,"

Bei diesen Worten wich alle Farbe ans Zanoni'S