Zweites Kapitel.
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Clarence Glyndon war ein junger Mann von zwarnicht großem, aber ihm eine bequeme Unabhängigkeitsichernden Vermögen. Seine Eltern waren todt, undseine nächste Verwandte war eine einzige Schwester, LnEngland unter der Obhut ihrer Tante zurückgeblieben,um viele Jahre jünger als er. Frühe im Leben hatte erein vielversprechende» Talent für die Malerei gezeigt, undmehr aus Kunstbegeisterung als durch die Nothwendig-keit zu einem einträglichen Beruf gezwungen, hatte er be-schlossen, sich einer Laufbahn zu widmen, auf welche derenglische Künstler in der Regel mit Enthusiasmus undmit historischen Compositionen anfängt, um mit habgie-riger Berechnung und mit Portraits vom Alderman Simp-kins zu schließen. Glpndon galt bei seinen Freunden da-für, ein nicht unbedeutendes Genie zu besitzen, aber eswar von hastiger und anmaßlicher Art. Er war beharr-licher und stetiger Arbeit abgeneigt, und sein Ehrgeiz warmehr darauf gerichtet, die Früchte zu pflücken, als denBaum zu Pflanzen. Wieso viele Künstler in ihrer Jugend,war er ein Freund des Vergnügens und der Aufregung,und gab sich mit wenig Ueberlegung Allem hin, was eine«
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