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2 (1842)
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len machten. Das Weib ging in diesem Augenblick unter!m Kinde; und wie ein Kind mit all seinem anspruchsvollen, sehnsüchtigen, und doch unschuldigen Verlangennach Liebe, in Trauer ohne allen Borwurf weint, wennsein Gefühl rauh ans sich zurückgewiesen wird so, ohneGroll und ohne Beschämung, weinte Viola.

Zanoni betrachtete sie so, während ihr lieblicherHaupt, überschattet von seinen üppigen Flechten, sich vorihm senkte; und nach einem kurzen Bedenken näherte ersich ihr und sagte, mit einer Stimme voll der bcgütigend-sien Freundlichkeit nnd mit einem halben Lächeln um denMund:Erinnert Ihr Euch noch, als ich Euch ermahn-te, nach deni Lichte zu ringen, daß ich Euch als Vorbildauf den entschlossenen ernsten Baum deutete: ich sagteEuch nicht, schönes Kind, Ihr sollet Euch die Motte zumVorbild nehmen, die nach dem Sterne schmachtet, aberversengt neben der Lampe niederfällt. Komm, ich will mitDir reden. Dieser Engländer"

Viola zog sich zurück und weinte noch leidenschaft-licher.

Dieser Engländer ist von Deinen Jahren, nichtviel über Deinem Stande, Du kannst seine Gedanken imLeben theilen Dn kannst neben ihm in demselben Graberuhen im Tode! Und ich doch dieser Hinblick auf dieZukunft sollte uns nicht stören. Schau in Dein Herz, undDu wirst sehen, daß, ehe mein Schatten wieder DeinenPfad kreuzte, für diesen. Deinen Altersgenossen eine reineund ruhige Neigung darin erwachsen war, die zur Liebe