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ter begleitete, bei Seite, und sagte ihr flüsternd, aberernst ins Ohr:
„Oh, Gianctta! Er ist wieder da! — der Fremde,von dem ich Dir gesprochen! — und wieder hat er allein,im ganzen Theater, mir seinen Beifall vorenthalten."
„Welcher ist es, mein Liebchen?" sagte die Altemit zärtlicher Stimme. „Er muß in der That ganz stumpfseyn, keines Gedankens würdig!"
Die Sängerin zog Gianctta näher gegen die Bühneund deutete ihr auf einen Mann in einer der näheren Lo-gen , auffallend vor allen Andern durch die Einfachheitseiner Kleidung, und die außerordentliche Schönheit sei-ner Züge.
„Keines Gedankens würdig, Gianctta!" wiederholteViola — „keines Gedankens würdig! Ach, an ihn nichtdenken, scheint mir wie gar nicht mehr denken!"
Der Souffleur gab der Signora Pisani das Zei-chen. „Suche seinen Namen zn erfahren, Gianctta,"sagte fie, langsam nach der Bühne gehend, an Glyndonvorbei, der sie mit einem Blick des bekümmerten Vor-wurfs ansah.
Die Scene, in welcher die Schauspielerin jetzt auf-trat, war die der endlichen Catastrophe, wo all die aus-gezeichneten Eigenschaften ihrer Stimme und Kunst imhöchsten Grade sich entfalten mußten. Das Hans hingan jedem Worte mit athemloser Huldigung; aber Vio-la's Augen suchten nur die des einzigen ruhigen und un-bewegten Zuschauers; sie spielte wie eine wahrhaft Begei-