Neugier und scheuer Ehrfurcht macht: — er ist unge-wöhnlich schön und die Weiber sind ganz zufrieden, ihnzu empfangen ohne weitere Empfehlung als sein Gesichtund Eetora's Fabeln."
„Ich kann Euch nicht beistimmen. Cetera, obwohlein Spieler und Wüstling, ist ein Edelmann von guter Ge-burt, und steht in hohem Ruf des Mnthes und der Ehre.Zudem hat dieser Fremde, mit seiner edcln Erscheinungund seinem erhabenen Wesen — so ruhig — so gar nichtzudringlich, gar Nichts von der vorlauten Geschwätzig-keit eines Betrügers."
„Mein lieber Glyndon, verzeiht mir, aber Ihr habt»och gar keine Wellkcnntniß Euch erworben: der Fremdezieht allen Bortheil aus seiner schönen Person, und seinvornehines Wesen ist nur ein Handwerksknifs Aber, ausetwas Anderes zu kommen, wie rückt die LicbcSangelcgeii-heit vor?"
„Ach, Viola konnte mich heute nicht sprechen."
„Ihr müßt sie nicht heiraihen. Was würden Allezu Hauscsagcn?"
„Laßt uns die Gegenwart genießen," sagte Glyn-don lebhaft, „wir sind jnng, reich, gutaussehend, denkenwir nicht an morgen l"
„Bravo, Glyndon ! Da sind wir ja an unserm Hotel.Schlaft gesund, und träumt nicht von Signor Zanoni!"